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Analytik

Am Ende der Kläranlage, dort, wo das gereinigte Abwasser in die Elbe entlassen wird, befindet sich die Kontrollinstanz: das Labor.

Die Analytik der Abwasserqualität setzt nicht erst nach der Abwasserreinigung an, sondern beginnt schon mit den Proben aus der Indirekteinleiterüberwachung.


Die Mitarbeiterinnen können feststellen, ob die Abwasserbelastungen den gängigen Größenordnungen entsprechen oder ob ein Einleiter aufgrund höherer Verschmutzungen sein Abwasser vorreinigen muss. Auch die Untersuchung der Abwassereinleitungen der an die Kläranlage angeschlossenen 38 Verbandsmitglieder gehört in das Tätigkeitsfeld der ausgebildeten Laborfachkräfte.



Kommt das Abwasser in der Kläranlage an, startet das Untersuchungsprogramm, das zur Steuerung und Optimierung der Abwasserreinigung und seiner Nebenprozesse, wie der Schlammbehandlung, dient. Kläranlagenrelevante Parameter, wie Stickstoff und Phosphor, werden regelmäßig an den einzelnen Stationen analysiert. Außerdem wird der Belebtschlamm, das „Reinigungsmittel“ des Abwassers, ständig mikroskopisch auf seine Artenvielfalt untersucht.


Die gesetzliche Selbstüberwachung der Kläranlagen schreibt ein weiteres Untersuchungsprogramm vor, das im Sachgebiet Labor abgearbeitet wird. Eine Auswahl von Parametern dient der Überwachungsbehörde zur Beurteilung der ordnungsgemäßen Reinigungsleistung der Kläranlage und der Einhaltung der Grenzwerte für die Einleitung in die Elbe. Diese Aufgabe wird von den Mitarbeiterinnen fachgerecht abgewickelt.

Am Ende konnten sie bislang immer feststellen: Aus der schmutzigen, belasteten Fracht am Anfang der Kläranlage ist sauberes, klares, zur Einleitung zugelassenes, Abwasser geworden.




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