Abwasser-Zweckverband Pinneberg
Startseite
Wir über unsWir über uns
Unsere SatzungenUnsere Satzungen
BekanntmachungenBekanntmachungen
AusschreibungenAusschreibungen
TechnikTechnik
SammlernetzSammlernetz
ZulaufpumpwerkZulaufpumpwerk
Mechanische ReinigungMechanische Reinigung
Chemische AbwasserbehandlungChemische Abwasserbehandlung
Biologische StufeBiologische Stufe
NachklärungNachklärung
ReinigungsleistungReinigungsleistung
SchlammbehandlungSchlammbehandlung
Klärschlamm-<br>trockungsanlageKlärschlamm-
trockungsanlage
EnergieEnergie
AnalytikAnalytik
Überwachung der IndirekteinleiterÜberwachung der Indirekteinleiter
AbluftbehandlungAbluftbehandlung
EntsorgungEntsorgung
GrundstücksentwässerungGrundstücksentwässerung
Umweltschutz und HaushaltUmweltschutz und Haushalt
Arbeiten beim AZVArbeiten beim AZV
WasserlehrpfadWasserlehrpfad
Die Reise in die UnterweltDie Reise in die Unterwelt
Wir für SieWir für Sie
Abwasser-Zweckverband Pinneberg

Presse | Kontakt | Impressum | Inhalt


Schlammbehandlung



Bei der Abwasserreinigung gibt es neben dem gereinigten Abwasser ein weiteres Produkt, den Klärschlamm. Je besser das Abwasser gereinigt wird, um so mehr Klärschlamm fällt an, ca. 45.000 t/a entwässerter Schlamm allein im Klärwerk Hetlingen. Diese Menge muss ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich verwertet werden.

Zuerst wird dem Schlamm Wasser entzogen, dann durchläuft er die Faulstufe. Hier wird der Schlamm ausgefault. Darunter versteht man die Zersetzung organischer Stoffe durch sogenannte Methanbakterien.

Im Faulturm bauen diese Methanbakterien organische Schlammbestandteile bei 35 °C ab. Dieser Vorgang läuft streng anaerob ab, d.h. es ist kein Luftsauerstoff vorhanden.

Die Mikroorganismen müssen den für ihren Stoffwechsel benötigten Sauerstoff durch Abspalten aus vorhandenen organischen Verbindungen gewinnen. Dabei wird Faulgas, ein hochwertiger Brennstoff, gewonnen.

Mit diesem Faulgas (Klärgas) wird in Hetlingen ein Blockheizkraftwerk betrieben, das rd. 50 % des Strombedarfs im Klärwerks deckt. Mit der Abwärme der Gasmotoren werden die Faultürme beheizt. Durch die Schlammfaulung wird der Schlammanfall (gemessen als Trockensubstanz) um ca. ein Drittel reduziert. Er sieht schwarz aus, ist besser entwässerbar und riecht nicht mehr so unangenehm. Nach der Faulstufe wird der Schlamm auf Zentrifugen oder Kammerfilterpressen entwässert, um Transport- und Lagerkosten zu minimieren. Nun kann der Schlamm getrocknet werden.


Daten zur Schlammbehandlung (2006)
Faulbehältervolumen:4 x 7.000 m³
Klärschlammmenge:10.902 t Trockensubstanz
Gasproduktion:5.733.368 Nm³/a
Eigenstromerzeugung:rd. 13,7 Mio. kWh/a



  © 2008 by Abwasser-Zweckverband Pinneberg - Alle Rechte vorbehalten.

Druckversion | Nach oben