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Der entwässerte Schlamm wird in zwei Trommeltrocknern getrocknet. Dabei laufen Heißgase und der entwässerte Schlamm
im Gleichstrom durch die Trockner. Um die Trommeltrockner zu beheizen, wird neben einem erdgas- oder heizölbefeuerten
Brenner auch die Abwärme aus dem Blockheizkraftwerk genutzt.
Um Geruchsemissionen zu vermeiden, wird die Klärschlammtrocknungsanlage mit Unterdruck betrieben. Die abgesaugte
Abluft wird verbrannt.
Der getrocknete Klärschlamm, der nur noch 8 % Wasser enthält, findet Verwendung:
- als Dünger in der Landwirtschaft
- für Rekultivierungsmaßnahmen im Braunkohletagebau
- für Lärmschutzwälle
- in der Asphalt- oder Ziegelindustrie
- als Brennstoff zur Energiegewinnung
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 Klärschlamm als Dünger in der Landwirtschaft
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 Klärschlammtrocknungsanlage
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| Daten zur Klarschlammtrocknungsanlage |
| Schlammdurchsatz (entwässerter Schlamm): | max. 2 x 3 t/h |
| Wassergehalt des entwässerten Schlamms: | ca. 70 % |
| Brennkammertemperatur: | 800 °C |
| Eintrittstemperatur in die Trockentrommel: | ca. 400 °C |
| Wassergehalt des getrockneten Schlamms: | ca. 8 % |
| Abluftbehandlung: | Biofilter, Abgasverbrennung |
| Energiegewinnung durch Erdöl oder Erdgas und Abwärme |
| Wasserverdampfung: | 2 x 2,022 twv/h |
| Thermischer Energiebedarf: | ca. 2,9 MJ/kg H2O |
| Elektrischer Energiebedarf: | ca. 85 kWh/twv |
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