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Der Verband
... das sind in erster Linie rund 180 Beschäftigte, die sich darum kümmern, dass das Abwasser von über 450.000 Menschen
ebenso wie das Abwasser der ansässigen Industrie und des Gewerbes gereinigt wird.

Sie betreuen ein Entwässerungsnetz, das aus rund 160 Kilometer Sammelkanälen und Druckrohrleitungen, 45 Pumpwerken und
Übergabestationen besteht, sowie das Großklärwerk Hetlingen, auf dem mit Hilfe komplexer technischer Anlagen die
Abwasserreinigung und Klärschlammbehandlung gewährleistet wird.
Diese Anlagen werden Tag und Nacht betriebsbereit gehalten, gesteuert und überwacht. Ein großer Teil der Betriebsmannschaft,
fast 60 Menschen, leisten daher rund um die Uhr Schichtdienst. Daneben müssen sich viele Spezialisten außerhalb ihrer
Dienstzeit für den Fall von Störungen in Rufbereitschaft halten.
Zur Geschichte
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Bis Anfang 1960 gehörten die 3 Elbnebenflüsse Krückau, Pinnau und Wedeler Au zu den am stärksten verschmutzten
Flüssen Deutschlands. Nur ein völliger Stopp von Abwassereinleitungen versprach Abhilfe.
So entstand die Idee, durch ein großzügig geplantes Kanalnetz sämtliche im Einzugsbereich dieser drei Flüsse
liegenden Abwassereinleiter an ein zentrales an der Elbe gelegenes Klärwerk anzuschließen.
Träger und Betreiber dieser Maßnahme wurde der Abwasser-Zweckverband Pinneberg (AZV), der 1965 von 30 Städten
und Gemeinden gegründet wurde.
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| Daten zur Geschichte |
| Gründung des Verbandes: | 16.8.1965 |
| Mitglieder damals: | 30 |
| Mitglieder heute: | 38 |
| Fertigstellung der Kläranlage |
| 1. Ausbaustufe: | 1973 |
| 2. Ausbaustufe: | 1988 |
| Phosphatentfernungsanlage: | 1989 |
| Faulstufe: | 1992 |
| Trocknungsanlage: | 1997 |
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Mit dem Bau des Sammlernetzes wurde im Herbst 1965 begonnen. Der 1. Rammschlag für den Abschnitt zwischen Hetlingen und
Holm war am 2. November 1965. Bevor das erste Wasser fließen konnte, mussten die Kläranlage und der daran anschließende
Teil des Sammlernetzes fertiggestellt werden. Umfangreiche Bauarbeiten zogen sich durchs Land und 8 Jahre nach Baubeginn
konnte im Juli 1973 die fertiggestellte Kläranlage in Hetlingen das Abwasser aus Holm, Moorrege, Uetersen und Pinneberg
abnehmen. 1974 folgten bereits Appen, Hetlingen und Heist. In den weiteren Jahren wurden alle übrigen Verbandsmitglieder
nach und nach angeschlossen.
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